Stand: 28.10.2013

Der Sprachraum - Unser Projekt

Hier im Projekt „SprachRaum“

ist der Begriff in dreifachem Sinn verwendet:

  • Es  handelt sich um Darstellungen im Internet. Darin befinden Sie sich gerade.
    Es ist der Virtuelle SprachRaum.
  • Es  handelt sich um vier Wände, innerhalb derer Sprache als Phänomen dargestellt wird, optisch durch Informationstafeln und Texte, unterstützt durch eine interaktive Wandtafel, und akustisch über abrufbare Tonträger.
    Es ist der Reale SprachRaum. (Er befindet sich im Trunzerhaus, im Museumsareal Buchen (Odw.)
  • Es ist das geografische Gebiet, in dem eine bestimmte Sprache gesprochen wird.
    Es ist der geografische Sprachraum.

 

Lapidar formuliert, ist ein Sprachraum das Gebiet, das durch eine bestimmte Sprache definiert werden kann.

 

Diese Sprache kann auch eine Mundart/ein Dialekt sein. Definitorisch wird hier der Begriff "Mundart" als Regionalsprache, der Begriff "Dialekt" eher als lokale Sprache verwendet,

  

Sprachräume  sind nicht nach allen Aspekten präzise abgrenzbar. Die hier relevanten Aspekte  sind Betrachtungskriterien der wissenschaftlichen Linguistik. - Beispiele:



Dialektgeographie

  • Sprachatlasverfahren  setzte sich durch.
  • 1876: Georg Wenker (Germanist und Bibliothekar) ließ im Rheinland die Dialekte übersetzen.
  • aus dem  Material, welches das „ Forschungsinstitut für deutsche Sprache, Deutscher Sprachatlas“ besitzt wurden Karten erstellt.
  • Fragebögen  zum „ Deutschen Wortatlas“ wurden von Walther Mitzka verschickt-
  • Isoglossen (Sprach-Grenzlinien) kennzeichnen Sprachgrenzen.
  • aus  Landkarten werden Sprachkarten
  • „Kombinationskarten“ zeigen in wie vielen und welchen Eigenheiten sich zwei Dialekte voneinander unterscheiden.
  • Sprachkarten sind Momentaufnahmen.

 

Entstehung von Dialektgrenzen

  • Völkerwanderungen  und Neubesiedlungen
  • Sprach- und Sprecherbewegungen
  • Stabile  Staatsgebilde
  • Aus  wirtschaftlichen, politischen und religiösen Gründen
  • Politische  Kontinuität
  • Anhaltend instabile und wechselnde Machtverhältnisse
  • Heutige politische Grenzen
  • Naturräumliche  Grenzen
  • Beeinflussung durch Dialektsprecher selber
  • Wirtschafts-  und Verkehrsräume

 

Der Neckar-Odenwald-Kreis ist dreisprachig

Der nachfolgende Essay (pdf-Dokument) ist veröffentlicht in "Badische Heimat", Heft September 2019.

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